Wie die kreative Initiative einer Medizinstudentin zur Verdopplung einer Spende führte
Was haben ein Gemälde im Stil von Gustav Klimt, eine Medizinstudentin und die Zürcher Versicherung gemeinsam? Lesen Sie, wie aus einer Idee nachhaltige Hilfe entsteht, die Kreise zieht.

An einem sonnigen Nachmittag wandte sich die junge Medizinstudentin Sarah Reisinger an das renommierte Vorstandsmitglied von Licht für die Welt, die Augenärztin Univ.-Doz. Dr. Irene Ruhswurm. Sie hatte eine wunderbare Idee: Besteht Interesse an einem Charity-Event für ihre Organisation Licht für die Welt? Die Antwort kam ohne Zögern – ein herzliches „Ja, gerne!“. Damit war der Grundstein für etwas Besonderes gelegt.
Sofort wurde mit den Planungen begonnen. Sarahs Vater, Wolfgang Reisinger, der als Mitarbeiter der Zürcher Versicherung in Linz arbeitet und in seiner Freizeit als Künstler im Stil des Jugendstils tätig ist, beschloss, ein großes Ölgemälde im Stil von Gustav Klimt zu malen: goldene Akzente, leuchtende Farben, ausdrucksvoll. Dieses Werk sollte in der Zentrale der Versicherungsfirma in Linz verlost werden. Sowohl innerhalb des Unternehmens als auch bei Kolleginnen und Kollegen sowie im Freundes- und Familienkreis wurde für das Gemälde und für Licht für die Welt geworben.
Das Ergebnis: 507 verkaufte Lose und eine eingenommene Summe von 5.070 Euro!
Die Verlosung wurde live aus der Landesdirektion Linz übertragen und fand unter der Aufsicht eines Rechtsanwalts und Treuhänders statt. Es lag Spannung und Neugier in der Luft. Als schließlich die Mitarbeiterin von Licht für die Welt dazukam, erzählte sie mit Begeisterung von den wichtigen Projekten, die mit eingehenden Spenden unterstützt werden.
Vor allem sprach sie von Dr. Rebecca Lusobya, die mit großem Einsatz und viel Improvisationskraft Kinder am Grauen Star operiert und ihnen damit eine Chance auf Bildung und ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Dr. Rebecca Lusboya bräuchte dringend Kolleginnen und Kollegen. Der Erlös würde (zum Teil) für ein Stipendium von eben diesen Kolleg*innen verwendet werden.
Schließlich fand das Gemälde eine glückliche, neue Besitzern. Sie wurde sofort während der Liveübertragung angerufen. Was für eine Freude bei ihr, beim Publikum und bei der Mitarbeiterin von Licht für die Welt! Diese nahm schließlich im Namen der Organisation einen beachtlichen Spendenscheck entgegen – vor allem auch dank der Entscheidung der unternehmenseigenen Zürcher Foundation, die eingegangene Summe zu verdoppeln.

Alle waren sich einig: Genau so können österreichische Unternehmen die karitativen Initiativen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen – offen, kreativ und mit Herz.
Eine großartige Sache, die zeigt, was möglich ist, wenn gute Ideen auf Unterstützung treffen. Ein großes Dankeschön gebührt Sarah Reisinger und ihrer Familie, die diese wunderbare Idee so engagiert und erfolgreich umgesetzt haben. Und nicht zuletzt der Zürcher Foundation für die Verdoppelung der Spende.