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Die Olympischen Spiele gehen in die zweite Runde

Drei Spitzensportler mit Behinderungen stehen am Sportplatz, die Hände jubelnd in die Luft gestreckt und lächeln in die Kamera. Alle tragen ihre Sportbekleidung.

SpitzensportlerInnen mit Behinderungen messen ihre Leistung bei den Paralympischen Spielen in Tokio.

In 22 verschiedenen Disziplinen, von denen 9 nur bei den Paralympischen Spielen existieren, messen SpitzensportlerInnen mit Behinderungen ihre Leistung. Von der 1,2 Milliarden großen Bevölkerungsgruppe mit Behinderungen haben sich 24 ÖsterreicherInnen für Tokio qualifiziert. 

Mit dabei sind langjährige Unterstützer von Licht für die Welt, darunter der Schwimmer Andi Onea, der Rollstuhl-Tennisspieler Nico Langmann sowie der Leichtathlet Thomas Geierspichler. 

Schwimmer Andi Onea unterstützt Licht für die Welt © Licht für die Welt

Sport schafft eine Verbundenheit, auf die wir bei Licht für die Welt auch in unseren inklusiven Sportprojekten bauen. Menschen mit Behinderungen stärken ihre Verbindung zum eigenen Körper und beim gemeinsamen Spielen können Vorurteile abgebaut werden.

Licht für die Welt baut auf sportliche Aktivitäten

Das Erste von Licht für die Welt unterstütze Blindenfußballteam in einem sudanesischen Flüchtlingscamp, hat maßgeblich zu einem freudvolleren Miteinander zwischen den Ethnien im Camp beigetragen. 

In Mosambik kooperiert Licht für die Welt mit dem Paralympischen Komitee, wodurch 250 Menschen mit Behinderungen unter anderem Rollstuhlbasketball trainieren können. 

Sport begünstigt auch die Entwicklung der Persönlichkeit und stärkt die Verbindung zum eigenen Körper. Der Kenianer und Licht für die Welt Unterstützer Henry Wanyoike ist ein beeindruckendes Beispiel: Nachdem der Kenianer wegen eines Schlaganfalls mit 21 Jahren erblindete, war er am Boden zerstört. In einem von Licht für die Welt unterstützten Rehabilitationszentrum für blinde Menschen fasste er neuen Mut: 

„Diese Einrichtung war ein Wendepunkt für mich – ich wurde selbstständig und lernte wieder Sport zu machen“, berichtet Wanyoike über seine persönliche Entwicklung zum erfolgreichen Läufer. Aktuell hält er Weltrekorde im 5.000 und 10.000 Meter-Lauf und tritt in Tokio im Marathon an.

#Wethe15

Die weltweite Kampagne #Wethe15 hat das Ziel, die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen zu beenden. Licht für die Welt ist Teil dieser Koalition gemeinsam mit anderen Organisationen aus den Bereichen Sport, Menschenrechte, Politik, Wirtschaft, Kunst und Unterhaltung. Als Zeichen der Unterstützung erstrahlen während der Paralympischen Spiele Profilbilder von Social Media Accounts sowie wichtige Gebäude rund um den Globus violett. Auch in Österreich wurden das Wiener Rathaus und das Parlament violett beleuchtet.