Selbstbestimmt leben

Mit acht Jahren hat Tamiru sein rechtes Bein verloren. In einem gemeindenahen Rehabilitations-Projekt von LICHT FÜR DIE WELT hat er gelernt, den Alltag zu meistern. Heute geht er in die Schule und ist viel mit seinen Freunden aus dem Dorf unterwegs. Tamiru ist auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

Tamiru ist auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben

Unsere Reha-Programme setzen auf Gemeindenahe Rehabilitation (auf Englisch: Community Based Rehabilitation oder CBR). Wir betreuen Kinder mit Behinderungen in ihrer gewohnten Umgebung. So beziehen wir ihr ganzes Umfeld in die Förderung und Rehabilitation mit ein. Indem wir die Familien und Dorfgemeinschaften gezielt aufklären und unterstützen, bauen wir Barrieren und Vorurteile ab. Und wir tragen dazu bei, dass Menschen mit Behinderung und ihre Familien ihren Lebensunterhalt verdienen können und nicht mehr von anderen abhängig sind.

LICHT FÜR DIE WELT arbeitet in verschiedenen Bereichen: Augengesundheit, Reha, Programme zum Lebensunterhalt, inklusive Bildung... Alle diese Programme haben einen gemeinsamen Sinn. Sie ermöglichen Menschen ein selbstbestimmtes Leben und helfen ihnen aus der Armutsfalle. Damit kommen wir Schritt für Schritt dem Ziel von LICHT FÜR DIE WELT näher: einer inklusiven Welt, in der sich alle Menschen gleichberechtigt einbringen können. Eine Welt, an der wir alle gemeinsam teilhaben.

 Selbstbestimmt leben bedeutet…

… sich selbständig fortbewegen können
… Zugang zu Bildung haben
… einen Arbeitsplatz finden
… der Armutsfalle entkommen

Was wir tun

Im Jahr 2016 hat LICHT FÜR DIE WELT 40.431 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in gemeindenahen Rehabilitations-Projekten gefördert.

Was wir tun

Ouatara ist zurück im Leben

Ein mobiler Hilfseinsatz von LICHT FÜR DIE WELT bringt das Licht zurück in Ouataras Leben. Die Operation am Grauen Star dauert nur 15 Minuten und gibt ihr die Sehkraft wieder. Dann ist die fünffache Mutter zurück im Leben.

Yetnebersh Nigussie mit ihrer Tochter

„Meine Behinderung war auch eine Chance“, sagt Behindertenrechts-Aktivistin Yetnebersh Nigussie aus Äthiopien. Statt jung verheiratet zu werden, hat Yetnebersh studiert und setzt sich heute als Expertin für eine inklusive Gesellschaft ein.

Aumauk und Charlie in der inklusiven Schule

Aumauk und Charli aus Burkina Faso gehen in die Schule unseres Partnervereins CEFISE. Hier werden Hörende und Gehörlose gemeinsam unterrichtet. Und alle lernen zusammen Gebärdensprache.