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Von deiner Spende zur Veränderung: 3 Einblicke in unseren Jahresbericht 2025

Auf dem Foto ist ein Junge mit schwarzer Hautfarbe zu sehen. Er sitzt auf einem Stuhl und trägt ein blaues Hemd. Außerdem trägt er eine Brille zur Untersuchung seiner Sehfähigkeit.
Der 9-jährige Kedir Mohammed erhielt im Rahmen von "1, 2, 3 I can see!" eine Brille und kann wieder klar sehen. © Abenezer Israel/Licht für die Welt
  • Augengesundheit
Was kann eine Spende für Augenlicht, Bildung und ein selbstbestimmtes Leben bewirken? Unser Jahresbericht 2025 zeigt: gemeinsam sehr viel. Deine Hilfe hat 2025 wichtige Fortschritte in den Bereichen Augengesundheit, Economic Empowerment, inklusiver Bildung und humanitärer Hilfe ermöglicht.

Weltweit leben 1,1 Milliarden Menschen mit Sehverlust – und 90 Prozent davon sind vermeid- oder behandelbar.¹ Das zeigt der aktuelle Vision Atlas der International Agency for the Prevention of Blindness (IAPB).

Genau hier setzt unsere Arbeit an. Durch deine Hilfe konnten wir mit unseren Partnerorganisationen im Jahr 2025 insgesamt 2,49 Millionen Menschen erreichen und ihre Augengesundheit (inkl. Medikamenten gegen Krankheiten wie Trachom) oder ihre Lebenssituation durch Inklusion in Schule, Ausbildung und Beruf verbessern.

Unser Jahresbericht 2025 zeigt dir, was deine Unterstützung möglich macht – und wie daraus langfristige Veränderung entsteht. Wir haben drei Highlights ausgewählt, die besonders eindrucksvoll zeigen, was wir gemeinsam bewegt haben.

1. 705.000 Augenuntersuchungen – für besseres Sehen und mehr Lebensqualität

Gutes Sehen und Zugang zu augenmedizinischer Versorgung sind für viele Menschen weltweit noch immer keine Selbstverständlichkeit. Besonders groß ist der Bedarf in Subsahara-Afrika: 110,7 Millionen Menschen leben dort mit unterschiedlichen Formen von Sehverlust – von leichter Sehbeeinträchtigung bis hin zur Erblindung.²

2025 konnten wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen in unseren Projektländern Äthiopien, Burkina Faso, Kenia, Mosambik, Südsudan und Uganda rund 705.000 Augenuntersuchungen durchführen. Mehr als 25.500 Menschen erhielten eine Brille und damit die Chance, wieder klarer zu sehen und ihren Alltag selbstständiger zu gestalten.

So auch der 9-jährige Kedir Mohammed (oben im Bild) aus Äthiopien oder die 12-jährige Rassiatou Outtara (unten im Bild) aus Burkina Faso. Ihre Sehkraft begann sich mit ungefähr 10 Jahren zu verschlechtern, sie konnte in der Schule kaum noch folgen. Mit ihrer neuen Brille sieht sie wieder klar und freut sich, am Unterricht teilnehmen zu können.

Auf dem Bild ist ein junges Mädchen zu sehen. Sie steht vor einer Tafel in ihrer Schule und trägt eine Brille, die sie von Licht für die Welt erhalten hat. Sie kann jetzt wieder klar sehen und in der Schule folgen.
Rassiatou Outtara freut sich über ihre neue Brille. © Roméo moov/Licht für die Welt

Und sie träumt auch von ihrer Zukunft: „Mein Traum ist es, Journalistin zu werden und Information zu den Menschen von Burkina Faso zu bringen“, erzählt sie uns stolz.

Wie du siehst: Hinter jeder Zahl steht ein Mensch. Ein Kind, das besser lernen kann, ein Erwachsener, der wieder arbeiten kann, oder eine ältere Person, die wieder mehr am gesellschaftlichen Leben teilnimmt. Deine Unterstützung hilft dabei, Augenlicht zu retten und langfristig Zugang zu augenmedizinischer Versorgung zu schaffen.

2. Kinderaugen im Fokus: Nachhaltige Versorgung wird Realität

Ein wichtiger Meilenstein für Kinderaugengesundheit: In allen vier Ländern unseres Programms 1, 2, 3… I can see!, Mosambik, Uganda, Burkina Faso und Äthiopien, gibt es seit 2025 mindestens eine Kinderaugenärztin oder einen Kinderaugenarzt.

Damit entsteht nicht nur kurzfristige Hilfe, sondern ein Systemwandel durch medizinische Expertise, die langfristig vor Ort bleibt. In Uganda beispielsweise ist das Dr. Rebecca Lusobya. Dank Licht für die Welt konnte sie ihre Spezialisierung im Fachbereich Kinderaugengesundheit absolvieren und arbeitet nun im Mulago National Referral Hospital in der Hauptstadt Kampala.

Eine schwarze Frau in einem weißen Kittel und einer roten Bluse blickt in die Kamera. Sie ist Kinderaugenärztin in einem Spital in Uganda.
Dr. Rebecca Lusobya treibt Veränderung voran. © Abdul Katende/Licht für die Welt

Das ist besonders wichtig, denn unkorrigierte Fehlsichtigkeit bei Kindern kostet weltweit jedes Jahr das Äquivalent von 6,3 Millionen Schuljahren.³ Gute Augenversorgung ist deshalb auch eine Investition in Bildung und Zukunft.

3. 7.686 Kinder mit Behinderungen gehen zur Schule

Bildung eröffnet Chancen – doch Kinder mit Behinderungen stoßen weltweit noch immer auf viele Barrieren. Besonders dramatisch: Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder mit Behinderungen eine Schule besuchen, ist um 49 % geringer als bei Gleichaltrigen ohne Behinderungen. Auch 2025 haben wir mit deiner Hilfe daran gearbeitet, diese Barrieren abzubauen.

7.686 Kinder mit Behinderungen konnten im letzten Jahr wieder in die Schule integriert werden. Zu ihnen gehört auch die 20-jährige Wilsa Chitato Manuel aus Mosambik. Aufgrund einer körperlichen Behinderung und einem schweren Schicksalsschlag durch den Tod ihrer Mutter musste sie die Schule abbrechen. Im Rahmen vom „InPower“-Programm und in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Organisation für Menschen mit Behinderungen ADEMO konnte sie in die Schule zurückkehren.

Auf dem Bild ist ein Mädchen mit schwarzer Hautfarbe zu sehen. sie sitzt auf einem Stuhl und hält ein Schulheft in der Hand. Hinter ihr an der Wand sind Stühle, die aufeinander liegen.
Wilsa Chitato Manuel freut sich, dass sie wieder in die Schule gehen kann. © Vanessa dos Santos/Licht für die Welt

Wilsa Chitato Manuel ist unglaublich dankbar für die Hilfe:

Durch das InPower Programm und ADMEO hat sich mein Leben verändert. Es zeigte mir, dass Behinderung nicht das Ende ist, sondern ein neuer Anfang. Dank der Unterstützung der Organisation konnte ich in die Schule zurückkehren. Mein Traum ist es, eines Tages Geografielehrerin oder Radiosprecherin zu werden – ich will Wissen teilen und andere
Menschen inspirieren.

Wilsa Chitato Manuel

In unseren Projekten geht es aber nicht allein um den Zugang zum Unterricht: Lehrkräfte werden geschult, Hilfsmittel bereitgestellt und inklusive Lernbedingungen geschaffen. So entsteht ein Wandel, der Bestand hat.

2,49 Millionen Menschen – 2,49 Millionen Geschichten

Diese drei Beispiele zeigen nur einen Ausschnitt dessen, was 2025 dank deiner Unterstützung möglich war. Die 2,49 Millionen Menschen, die wir erreicht haben, sind am Ende keine abstrakte Zahl. Sie stehen für Menschen, deren Leben sich durch Augengesundheit, medizinische Versorgung, humanitäre Hilfe, inklusive Bildung oder neue Chancen verändert hat.

Und der Bedarf bleibt auch in den nächsten Jahren groß: Die Zahl der Menschen mit Sehverlust wird laut IAPB bis 2050 auf über 1,7 Milliarden steigen.⁴ Umso wichtiger ist es, heute zu handeln – mit Lösungen, die wirken und langfristig Strukturen verändern.

Danke, dass du Mut zeigst und Teil dieser Veränderung bist.

Du möchtest den gesamten Jahresbericht 2025 lesen? →


Falls du dich weiter informieren möchtest, findest du hier unsere Quellen:

¹Bourne R, et al. Trends in prevalence of blindness and distance and near vision impairment over 30 years: an analysis for the Global Burden of Disease Study. Lancet Glob Health. 2020. Accessed via the IAPB Vision Atlas: visionatlas.iapb.org.

²Bourne R, et al. Trends in prevalence of blindness and distance and near vision impairment over 30 years: an analysis for the Global Burden of Disease Study. Lancet Glob Health. 2020. Accessed via the IAPB Vision Atlas: visionatlas.iapb.org.

⁴Bourne R, et al. Trends in prevalence of blindness and distance and near vision impairment over 30 years: an analysis for the Global Burden of Disease Study. Lancet Glob Health. 2020. Accessed via the IAPB Vision Atlas: visionatlas.iapb.org.

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