28.11.2019

Brillenkauf im Advent hilft sehbehinderten Menschen in Afrika

Wer in Österreich einen Sehfehler hat, geht einfach in ein Optikergeschäft und lässt sich eine Brille machen. In vielen afrikanischen Ländern südlich der Sahara ist das ein Luxus, den sich nur wenige leisten können. Denn eine Brille kostet den Wert von 20 Hühnern – zu viel für arme Menschen am Land. Sie bleiben sehbehindert oder werden blind. Licht für die Welt betreibt seit zehn Jahren ein Projekt in Uganda, das Tausenden bedürftigen Menschen zu einer Brille verhalf. Denn der Sehbehelf entscheidet über Schulerfolg, Berufsausbildung und Arbeitsplatz und damit über das ganze Leben eines Menschen. Licht für die Welt bekommt nun weihnachtliche Unterstützung für dieses Projekt von sehen!wutscher. Von jeder im Advent vom 1. bis 24. Dezember verkauften Brille der Eigenmarke „FR!TZ 1966“ spendet das Optikunternehmen fünf Euro für das Projekt in Uganda.

„In diesen 24 Adventtagen hoffen wir so viel Geld wie möglich zu sammeln und so möglichst vielen Menschen ein Leben mit Brille und damit eine selbstbestimmte Existenz zu ermöglichen. Das ist unser Weihnachtsgeschenk für sehbehinderte Menschen in Uganda“, so Fritz Wutscher jr., Mitglied der Geschäftsführung von sehen!wutscher.

„Mit dieser Kooperation können wir noch viel mehr jungen Menschen mit Fehlsichtigkeit ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen“, erklärt Sabine Prenn, Geschäftsführerin von Licht für die Welt, denn „ohne Brille können diese Kinder den Text an der Tafel nicht lesen. Das behindert sie bei der weiteren Ausbildung und auch später beim Finden einer Arbeit.“

Licht für die Welt betreibt seit 2008 mit dem ugandischen Gesundheitsministerium das nationale Brillenversorgungsprogramm NIURE (National Intervention on Uncorrected Refractive Errors) in Uganda. Dabei werden die Brillen im Land produziert und angepasst. Zudem werden Fachkräfte, wie Optometristen und Augenkrankenpfleger in Augenglasbestimmung ausgebildet und fehlende Untersuchungsmöglichkeiten und Refraktionsinstrumente angeschafft. In den vergangenen zehn Jahren wurden in dem Projekt bisher 263.000 Schulkinder auf Sehschwächen untersucht und mehr als 17.200 Brillen für die Menschen in Uganda angefertigt. 74 AugenkrankenpflegerInnen wurden trainiert. Das erfolgreiche Schulaugenprogramm soll künftig auch auf Burkina Faso, Mosambik und Äthiopien ausgedehnt werden.

Rückfragen:
Franko Petri
Pressesprecher Licht für die Welt
E-Mail: f.petri [at] licht-fuer-die-welt.at
Telefon: 01-8101300-34

Eva Grassmugg
Sehen!Wutscher
E-Mail: e.grassmugg [at] grassmugg.ag
Telefon: 0664-3863901

Licht für die Welt
Licht für die Welt ist eine österreichische Fachorganisation für inklusive Entwicklung. Unser Ziel ist eine inklusive Gesellschaft, die allen offen steht und niemanden zurücklässt. Wir setzen uns für barrierefreie augenmedizinische Versorgung ein und unterstützen inklusive Bildung und Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben, damit Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Licht für die Welt ist als unabhängiger, gemeinnütziger Verein organisiert und unterhält Länderbüros in Äthiopien, Burkina Faso, Südsudan und Mosambik. Mit unseren Programmen stärken wir die Rechte von Menschen mit Behinderungen, ermöglichen ihnen ein selbstbestimmtes Leben und helfen ihnen aus der Armutsfalle.

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sehen!wutscher
sehen!wutscher ist ein österreichisches Familienunternehmen, das 1966 in der Steiermark gegründet wurde. Mit über 60 Filialen in neun Bundesländern und 400 Mitarbeitenden ist sehen!wutscher der größte traditionelle Fachoptiker Österreichs. 108.000 Kundinnen und Kunden wählten das Unternehmen bereits zwei Jahre in Folge zum Service-Champion Österreichs.

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