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ODA Zahlen 2021 erneut schlechtes Zeugnis für Österreich

12.04.2022
Auf einer roten Plane sind rationsweise alle Hilfsgüter zusammengestellt sind.

Nach Pandemie droht Hungerkrise: 0,31 % sind nicht genug

„Der zarte Aufwärtstrend macht jahrelange Versäumnisse nicht wett“, kommentiert Rupert Roniger, internationaler Geschäftsführer von Licht für die Welt die heute veröffentlichten vorläufigen Zahlen der Öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen (ODA). Licht für die Welt begrüßt den leichten Anstieg in der bilateralen Zusammenarbeit und der humanitären Hilfe. So hat Österreich im vergangenen Jahr 0,31% des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungszusammenarbeit (EZA) ausgegeben.

„Nach der Pandemie baut sich in vielen Regionen der Welt eine schreckliche Hungerkrise auf: Alleine in Westafrika hungern laut neuester Daten mehr als 27 Millionen Menschen. Vulnerable Gruppen wie Menschen mit Behinderungen sind die ersten, die vor leeren Töpfen stehen. Die österreichische Regierung hat eine internationale Verantwortung, die sich auch in höheren Beiträgen für internationale Zusammenarbeit und Humanitäre Hilfe ausdrücken muss“, fordert Roniger. In den vergangenen Jahren lag Österreich immer weit unter dem selbstgesteckten Ziel 0,7% des BNE für EZA auszugeben. EZA wirkt langfristig, die Versäumnisse der Vergangenheit werden jetzt wieder einmal sichtbar.

15 % der Weltbevölkerung lebt mit zumindest einer Behinderung. Licht für die Welt setzt sich dafür ein, dass alle ihr Potential entfalten können.

Kontakt:

Natalie Plhak
Pressesprecherin Licht für die Welt
+ 43 664 546 82 41
n.plhak@light-for-the-world.org