Direkt zum Inhalt wechseln

Kämpfe im Sudan: Menschen mit Behinderungen brauchen Hilfe

19.06.2023

    20. Juni ist Weltflüchtlingstag

    „Eine von sechs Personen, die vor den Kämpfen im Sudan flieht und im Südsudan Schutz sucht, hat eine Behinderung. Diese Personen brauchen gezielte Hilfe. Denn oft werden Menschen mit Behinderungen auf der Flucht übersehen“, appelliert Julia Moser, Geschäftsführerin von Licht für die Welt Österreich, anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni.

    Zwischen 16. April, dem Ausbruch der Kämpfe im Sudan, und 13. Juni sind laut UNHCR bereits 120.000 Personen in den Südsudan geflohen. Mehr als drei Viertel sind Frauen und Kinder.

    Humanitäre Hilfe, die ankommt

    Licht für die Welt ist im Südsudan aktiv, damit Menschen mit Behinderungen humanitäre Hilfe erhalten. „Für die erste Juli Woche ist ein Training für alle humanitären Organisationen, einschließlich der UN, geplant. Denn deren Hilfe soll bei allen Menschen ankommen“, berichtet Sophia Mohammed, Länderdirektorin von Licht für die Welt im Südsudan, über die bevorstehenden Aktivitäten in Kooperation mit der Südsudanesischen Kommission für humanitäre Hilfe.

    Schon bevor der Konflikt im Sudan ausgebrochen ist, war die Lage sehr schwierig: Etwa ein Drittel der Bevölkerung Südsudans wurde durch Bürgerkrieg und Hungersnot vertrieben, drei Viertel der Einwohner*innen haben nicht genug zu Essen. Dürre und Überschwemmungen zerstören die Lebensgrundlage und zwingen Menschen ihr Zuhause zu verlassen.

    Licht für die Welt ist seit 2007 im Südsudan präsent und verbessert unter anderem in fünf Camps für intern Vertrieben die Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen: Von inklusiver Bildung über Rehabilitation und die Möglichkeit den Lebensunterhalt selbst zu verdienen.

    Weitere Informationen:

    Kontakt:

    Natalie Plhak
    Pressesprecherin Licht für die Welt
    + 43 664 546 82 41
    n.plhak@light-for-the-world.org