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Zero Project Conference: Innovation ermöglicht Barrierefreiheit

Tom Shakespeares ist umringt von Kindern aus Mosambik. Er sitzt im Rollstuhl und trägt ein weißes Hemd und blaue Jeans.

Auf der Zero Project Conference in Wien hebt Tom Shakespeare, internationaler Vorsitzender von Licht für die Welt, die Verbindung zwischen Behinderung und Innovationen hervor.

Tom Shakespeare bezeichnet bei der Auftaktveranstaltung der Zero Project Conference Inklusion als die Herausforderung und Chance dieses Jahrhunderts. In den letzten Jahrzehnten haben Innovationen nicht nur dazu beigetragen, Barrieren abzubauen. Tom Shakespeare führt sie auch als Basis für weiterführende Innovationen wie das Telefon, das Audiobuch oder Batterien für E-Mobilität an.

Tom Shakespeare macht den Auftakt bei der Zero Project Conference im österreichischen Parlament.


Dieses Jahr werden auf der Zero Project Conference viele spannende Innovationen vorgestellt, die Menschen mit Behinderungen das Leben erleichtern und ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben verbessert.

Innovative Apps auf der Zero Project Conference

  • Die Stadt Zagreb sammelt in der App Accessible Zagreb alle Informationen zur Barrierefreiheit öffentlicher Einrichtungen, Straßen und Echtzeitinformationen über den öffentlichen Verkehr.
  • Be My Eyes ist die App eines dänischen Start-ups, die sehbeeinträchtigte und blinde Menschen mit einer freiwilligen Person verbindet. Mithilfe von Audio- und Videokanälen fungiert die freiwillige Person als Augenpaar des sehbeeinträchtigten Users.
  • Wie gehen barrierefreie Websites? Die Regierung im Süden Australiens hat sich mit Menschen mit Behinderungen zusammengesetzt und einen Werkzeugkasten erstellt, mit dem Websites barrierefreier und inklusiver gestaltet werden können.
  • Die App Voiceitt aus Israel vereinfacht die Kommunikation für Menschen mit Sprachbehinderungen. Künstliche Intelligenz sammelt und erkennt Sprachmuster und ermöglicht barrierefreie Kommunikation mit dem Gegenüber.
  • Mit EyeHarp können alle Musik machen. Das digitale Musikinstrument wird durch Augen- und Kopfbewegungen navigiert. MusikerInnen können Melodien durch ihren Blick auf Noten am Bildschirm abspielen.

Martin Essl, Gründer der Essl Foundation und der Initiative „Zero Project“, sieht es wie Tom Shakespeare: „Barrierefreiheit ist die Voraussetzung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Damit Menschen mit Behinderung selbstbestimmt leben können, muss der Zugang zu allen Bereichen des täglichen Lebens gewährleistet sein.“