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Mit gesunden Kinderaugen in die Zukunft blicken

Ein Kleinkind aus Äthiopien in einem lilanen Shirt und einer Augenbinde über dem rechten Auge wird aufrecht gehalten und blickt direkt in die Kamera.

Am Tag des Augenlichts hat Licht für die Welt die Aufmerksamkeit auf Kinder und ihr Recht auf Augengesundheit gelegt und mit ExpertInnen zum Thema im Kindermuseum Zoom in Wien diskutiert.

Unter dem Motto #4minutes4inclusion haben KünstlerInnen im Museumsquertier mit vier minütigen Acts ein Zeichen für Inklusion gesetzt. So unterschiedlich die Menschen, so verschieden waren auch die Acts: Von Gesang über Stand-Up Comedy zu Tanz und Literatur.

Diskussionsveranstaltung im Kindermuseum Zoom

„Kinder haben das Recht auf eine gute augenmedizinische Versorgung. Als Licht für die Welt stärken wir Gesundheitssysteme in armen Regionen, damit dieses Recht jetzt und für zukünftige Generationen erfüllt ist“ schildert Jess Blijkers, Programmdirektorin von Licht für die Welt, unser Mandat.

Diskussionsrunde mit Julia Moser, Jess Blijkers, Rupert Roniger zum Thema Kinderrecht auf Augengesundheit. Moderiert von Hannelore Veit.

Als internationale Hilfsorganisation, die seit 1989 im Bereich Augengesundheit in den ärmsten Ländern der Welt tätig ist, wissen wir, dass die Zukunftschancen von erblindeten Kindern düster aussehen. Und dabei wäre ein Großteil dieser Blindheitsfälle mit ausreichend medizinischer Versorgung vermeidbar.

Doch für viele Menschen ist der Weg ins Krankenhaus aufwendig und weit. Sie können sich diese Reise oft nicht leisten. Zudem gibt es zu wenig augenmedizinisches Personal, um alle Menschen mit Hilfe zu erreichen.

Julia Moser, Chief Culture Officer von myAbility, fordert: „Der Zugang zu (Augen-) Gesundheit ist wesentlich, um die optimale medizinische Versorgung und den Zugang zu Hilfsmitteln zu ermöglichen. Genauso muss der gleichberechtigte Zugang zu einem inklusiven Bildungssystem gewährleistet sein, damit alle Kinder, egal ob mit oder ohne Behinderungen, das bestmögliche Fundament für ihre spätere ökonomische Selbstbestimmung aufbauen können.“

Durch die spannende Diskussion führte Licht für die Welt Unterstützerin, Journalistin und Autorin Hannelore Veit.

Wir ermöglichen das Recht auf inklusive und leistbare Augengesundheit

Je früher wir als Hilfsorganisation Menschen erreichen, desto eher können sie die Richtung ihres Lebens selbst bestimmen. In der UN-Behindertenrechtskonvention ist das Recht auf inklusive und leistbare Augengesundheit verankert. Dafür machen wir uns stark – für jede Generation.

Mit unserer Erfahrung starten wir bei Licht für die Welt ein mehrjähriges Projekt in Äthiopien, Burkina Faso, Mosambik und Uganda namens  „1,2,3…I can see“ mit dem Ziel, die augenmedizinische Versorgung von Kindern langfristig zu verbessern.