Neuer Sturm: Sechs Wochen nach Zyklon Idai

Mangelnde Versorgung, geschlossene Schulen und ein weiterer Sturm - Das ist die aktuelle Situation in Mosambik. Sie können jetzt helfen!
Bild: Ilauda Manala von Licht für die Welt hilft Mann seinen Rollstuhl über Trümmer zu tragen

Unsere KollegInnen in Beira sind tagtäglich im Einsatz, um Menschen mit Behinderungen nach dem verheerenden Zyklon Idai zu unterstützen. Dabei haben sie auch verschiedensten Menschen getroffen. Ihre Geschichten zeichnen ein Bild der aktuellen Situation in Beira, sechs Wochen nach dem Sturm.

Menschen leben auf der Straße oder Bäumen

Viele Menschen haben ihr zu Hause verloren, ohne Hoffnung darauf, bald ein Dach unterm Kopf zu haben. Luisa, eine 35 jährige Frau mit Behinderung ist eine davon.

„Nach dem tragischen Sturm, haben die Fluten als mit sich gerissen. Wir haben Tage auf einem Baum gelebt, ohne Essen oder auch nur einer einzigen Flasche Wasser für die Kinder. Einige, die versucht hatten zu schlafen, vielen vom Baum. Es war ein Albtraum.“

Es mangelt and Essen und Wasser

Überall kann man die Zerstörung sehen.

Ein großes Problem sind außerdem der Mangel an Essen, Wasser und lebenswichtige Grundversorgung wie Decken oder Medikamente. 

„Die Inflation ist so hoch, dass wir uns die wenigen verfügbaren Dinge nicht leisten können, die wir zum täglichen Überleben brauchen. Die Regierung tut ihr Bestes, aber es ist nicht genug, um unsere Grundbedürfnisse zu decken“, sagt Carolina, die auch ein Kind mit Behinderung hat. 

Die Schulen sind geschlossen

Nicht nur Häuser und Krankenhäuser wurden durch den Sturm zerstört, sondern auch Schulen. Für viele LehrerInnen ist es eine enorme Herausforderung, den Unterricht wieder zu starten. 

„Alle Bücher sind nass, es gibt keinen Strom, keine Türen, keine Fenster oder Materialien, um die Kinder zu unterrichten“, erzählt uns Joaquim, der gerade in einer Schule lebt, die auch als Unterkunfts-Zentrum genutzt wird. Dort leben derzeit mehr als Zweitausend Menschen, einige Familien im Schulgebäude selbst, einige schlafen unter den Bäumen davor.

Ein weiterer Sturm: Kenneth

Wenige Wochen nach „Idai“ hat der Wirbelsturm „Kenneth“ weitere Zerstörung angerichtet. Laut Berichten unserer Kollegen vor Ort, fielen Bäume auf Häuser und Stromleitungen, Dächer wurden abgerissen und Häuser zerstört. Weitere Tausende sind ohne zu Hause. Diese Menschen brauchen dringend Ihre Hilfe.

Vielen Dank für alle Ihre bisherigen Spenden! Das bewirken Sie:

  • Unsere Augenklinik in Beira kann dank Ihrer Hilfe wieder aufgebaut werden
  • Tausende Menschen mit Behinderungen erhalten laufend Lebensmittel, Medikamente, Nothilfekits und andere lebenswichtige Dinge
  • Sie helfen unsere Projekte wieder aufzubauen, sodass Menschen mit Behinderungen in Beira weiterhin Augengesundheitsversorgung und Rehabilitation erhalten können.