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Das ist Mekonen

Mekonen kann wieder sehen

Um sich selbst von der Wirkung unserer Projekte zu überzeugen, reiste LICHT FÜR DIE WELT-Geschäftsführer Rupert Roniger nach Äthiopien. Es war ein Erlebnis, das ihn besonders berührte: die Geschichte von Mekonen – Mekonen, der heute wieder sehen kann. In einem Videotagebuch erzählt Rupert Roniger von dieser Begegnung.

Tag für Tag

  • Tag 1 - Äthiopien

    Äthiopien – Ein Land von weiten Feldern, herrlichen Gerüchen und herzlichen Menschen...


    ...aber auch ein Land , wo ein einziger Augenarzt für eine Million Menschen zuständig ist.
    Grüß Gott, ich bin Rupert Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT. In Äthiopien ist LICHT FÜR DIE WELT seit 27 Jahren tätig. Über eine Million Menschen sind hier blind. Vielen dieser Menschen können wir jedoch ihr Augenlicht und ihr selbstständiges Leben zurück geben. Wie unsere Arbeit wirkt habe ich mit eigenen Augen gesehen:
    Ich habe unsere Projekte in Äthiopien besucht, um mich selbst vom Fortschritt unserer Arbeit zu überzeugen. Dort habe ich viele schöne Momente miterleben dürfen und eine besonders interessante und berührende Erfahrung gemacht. Davon möchte ich Ihnen erzählen...

  • Tag 2 - Das ist Mekonen

    Das ist Mekonen...


    Mekonen ist Bauer in einem kleinen Dorf, hat 6 Kinder und einige Enkelkinder. Hier strahlt Mekonen wieder. Das war vor kurzem noch anders.
    Vor zwei Jahren erblindet er am Grauen Star. Die häufigste Ursache für Blindheit in Äthiopien. Die Fahrt zum nächsten Krankenhaus kann er sich nicht leisten. Er erzählt mir, dass er nicht mehr am Feld arbeiten kann. Tag für Tag fühlt er sich überflüssig. Tag für Tag sieht er nur eines: eine dunkle und hoffnungslose Welt.

  • Tag 3 - Auf dem Weg

    Auf dem Weg


    Kurz vor meinem Projektbesuch erreicht Mekonen eine gute Nachricht: Ein Augenarzt kommt zu einer Gesundheitsstation, die nur einige Stunden Fußmarsch entfernt ist.

    „Ich schaffe das“, sagt Mekonen, als er von dem mobilen Hilfseinsatz von LICHT FÜR DIE WELT hört. Seine Frau führt ihn am Stock, voller Hoffnung machen sie sich auf den weiten Weg.

    Das beeindruckt mich bei vielen Menschen mit Behinderung: Sie fügen sich nicht einfach ihrem Schicksal. Sie möchten wieder unabhängig und für ihre Familie da sein.

  • Tag 4 - Die Gesundheitsstation

    Die Gesundheitsstation


    Mekonen erreicht die Gesundheitsstation in Maxenit. Mit Hilfseinsätzen in entlegenen Regionen versorgen wir auch Menschen, die sonst zu weit weg wohnen, um einen Arzt aufzusuchen. LICHT FÜR DIE WELT führt hier Sehtests und Operationen durch, verteilt Medikamente und erklärt den Menschen, wie Blindheit verhütet werden kann.

    Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Augenlicht rettende Operation und helfen mit, nachhaltige Strukturen vor Ort aufzubauen.

    So kann auch Augenarzt Dr. Tilamun genau dort sein, wo er am dringendsten gebraucht wird.

  • Tag 5 - Ein kurzer Eingriff

    Ein kurzer Eingriff


    In der Gesundheitsstation treffe auch ich auf Mekonen, der gerade auf seine Operation am Grauen Star wartet. Die Unsicherheit und Angst sind ihm ins Gesicht geschrieben. Aber er vertraut den einheimischen Ärzten die ihm hoffentlich wieder ein selbstbestimmtes Leben schenken werden.

    Die Ärzte entfernen Mekonens trüb gewordene Augenlinse und tauschen sie durch eine klare Kunstlinse aus. Knapp 15 Minuten dauert der Eingriff, danach schützt ein Verband Mekonens Auge. Jetzt ist die Stunde der Wahrheit. Kann Mekonen tatsächlich wieder sehen?

  • Tag 6 - Mekonen kann wieder sehen

    Mekonen kann wieder sehen


    Die weiten Felder, Blau, Grün, Braun, das Gesicht seiner Frau. Das alles kann Mekonen nun wieder sehen. Auf seinem Weg nach Hause begleite ich ihn. Er hat mich zu sich eingeladen und erzählt mir strahlend von seinen Zukunftsträumen: „Eine eigene Hütte möchte ich mir und meiner Frau bauen“, sagt er und „Ich fühle mich frei und glücklich.“ Zu Hause begrüßen seine Töchter und Söhne ihren Vater herzlich, endlich kann Mekonen auch seinen Enkelkindern in die Augen schauen. Gleich macht sich Mekonen auch wieder an die Feldarbeit, so wie früher. Wie früher kann er jetzt wieder ein unabhängiges Leben führen. Alle jubeln über diesen Moment der Freude: Mekonen kann wieder sehen! Es ist unglaublich und wunderschön zugleich: das Strahlen, die Dankbarkeit in seinen Augen zu sehen. Ein ganz besonderer Moment für mich: Er zeigt, wie viel unsere Arbeit mit Ihrer Unterstützung bewirkt!

    Schenken auch Sie Augenlicht! Mit einer Spende von 30 Euro können Sie Menschen wie Mekonen dabei unterstützen, wieder selbstständig und glücklich zu werden.