Gemeinsames DANKE an unsere TestamentspenderInnen

Ein besonderes Ereignis für uns: Das jährliche Vergissmeinnicht-Blumen-Pflanzen in Wien, um unseren TestamentspenderInnen zu gedenken und danke zu sagen.
Bild: Maria Wollersberger von Licht für die Welt pflanzt Vergissmeinnicht (c)Schedl_Vergissmeinnicht_Organisationen

Es ist schon Tradition. Wenn es Frühling wird, die Bäume grüner und die Temperaturen wärmer, pflanzen wir gemeinsam mit 84 anderen Organisationen Vergissmeinnicht-Blumen am Wiener Maria-Theresien-Platz. Und zwar um all jenen SpenderInnen zu gedenken, die über das eigene Leben hinaus Gutes getan haben. Und natürlich: Um danke zu sagen.

900 Nachlässe pro Jahr erblos

Licht für die Welt ist Teil der Initiative „Vergissmeinnicht“, die gemeinnützige, österreichische Organisationen vereint, um über das Thema Testamentspende zu informieren. Dahinter steht die Überzeugung, dass man mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck auch nach dem eigenen Leben Großartiges bewirken kann900 Nachlässe pro Jahr erblos. Diese Überzeugung teilen auch immer mehr ÖsterreicherInnen. 2018 wurde jeder 10. Spendeneuro über Testamente gespendet. Das sind insgesamt rund 63 Millionen Euro. Dennoch ist das Thema Testament oft noch ein Tabu. Nur 30% der ÖsterreicherInnen über 40 haben ein Testament verfasst. Noch immer viel zu wenige Menschen wissen über die rechtlichen Rahmenbedingungen seit der Erbrechtsreform Bescheid. Außerdem wissen viele Menschen nicht, dass das Erbe automatisch an den Staat fällt, wenn kein Testament vorliegt und keine gesetzlichen Erben vorhanden sind. In Österreich sind das 900 Nachlässe pro Jahr.

Berührendes Ereignis

Unsere Kollegin Maria Wollersberger, die tagtäglich im engen Kontakt mit TestamentspenderInnen steht, war beim symbolischen Vergissmeinnicht-Pflanzen in Wien dabei. Für sie ist der Tag jedes Mal ein ganz besonderes Ereignis. „Das Gespräch mit Spenderinnen und Spendern, die uns in ihrem Testament bedenken wollen, ist immer wieder sehr berührend“, sagt sie „Sie erzählen von ihrem Leben und ihren Beweggründen, über ihr Leben hinaus blinde und anders behinderte Menschen zu unterstützen. Ich bin dankbar, für diese wunderbaren Begegnungen. Beim Vergissmeinnicht-Pflanzen bin ich ihnen wieder ganz nah.“

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