Corona trifft Menschen mit Behinderungen besonders stark

Die Devise bei LICHT FÜR DIE WELT ist auch in dieser Krise: Die Schwächsten schützen! Dies gilt für die bedrohliche Ausbreitung des Virus in unseren Breiten genauso wie in den Projektländern in Afrika.
Corona trifft Menschen mit Behinderungen besonders stark (c) Light for the World

Menschen mit Behinderungen sind besonders betroffen 

Die rasante Ausbreitung des Corona-Virus und die bedrohliche Entwicklung der Krise hält mittlerweile fast die gesamte Welt in Atem. „Wir stehen vor schwierigen Zeiten.“, meint  Sabine Prenn, Geschäftsführerin von Licht für die Welt Österreich. 

„Schützen und unterstützen wir die am stärksten gefährdeten Menschen unter uns - insbesondere kranke und ältere Menschen, einschließlich Menschen mit Behinderungen - ja in Europa, aber auch in Ländern mit niedrigem Einkommen, einschließlich Subsahara-Afrika, wo Licht für die Welt arbeitet.“

Als weltweit tätige Hilfsorganisation hat LICHT FÜR DIE WELT rasch reagiert und die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO umgesetzt, um eine mögliche Verbreitung zu minimieren und gleichzeitig weiter voll arbeitsfähig zu sein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten remote, Reisen sind weitgehend eingeschränkt. Flexibilität ist ebenso gefragt wie kreative Lösungen, wenn etwa Kinder zu Hause die laufende Videokonferenz bereichern. 

Die Verbreitung des Coronavirus in afrikanischen Ländern 

In Europa zeigt sich, wie die Gesundheitssysteme überall bis an ihre Grenzen gefordert werden. Trifft das Virus beispielsweise Subsahara Afrika mit der gleichen Wucht wie derzeit Europa, werden die Folgen vermutlich viel massiver sein. Bisher gibt es in Afrika noch wenige berichtete Fälle von Corona, aber die gemeldeten Zahlen könnten noch rapide ansteigen. LICHT FÜR DIE WELT ist sehr besorgt über die Auswirkungen auf die ärmsten und am stärksten gefährdeten Menschen – die Frauen, Männer und Kinder mit Behinderungen in unseren Projektländern. Auch dort haben ältere, durch Vorerkrankungen betroffene oder immungeschwächte Menschen ein besonders hohes Risiko. Hinzu kommen noch Personen, die durch Mangelernährung oder Behinderung sehr beeinträchtigt sind. Die Krankheitsverläufe aufgrund einer Coronavirus-Infektion sind bei diesen Bevölkerungsgruppen überall auf der Welt deutlich schwerer und die Mortalitätsrate entsprechend hoch.

„Es ist wichtig, dass wir alle in unseren Herzen und Handlungen zusammenstehen, auch wenn physische Distanz notwendig ist.“, so Prenn. „Und gerade in schwierigen Zeiten dürfen die Schwächsten nicht vergessen - wir müssen auch in Afrika weiter daran arbeiten, Leben zu retten und an der Rettung der Zukunft zu arbeiten.“